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Finden Sie Ihre TourEs ist früh am Morgen. Das Schiff liegt ruhig im Wasser, die Mosel ist noch in Dunst gehüllt, und an Deck ist es still. Bevor der Tag beginnt, bleibt Zeit für einen Espresso, einen tiefen Atemzug und einen Moment, in dem nichts geplant werden muss.
Solche Augenblicke prägen eine Reise oft stärker als große Sehenswürdigkeiten. Sie entstehen, wenn man langsamer unterwegs ist – mit Zeit für den Weg, für Begegnungen und für das, was sich nicht planen lässt.
Im Rahmen einer Studienreise mit Boat Bike Tours hat Kristen, Sales Development Managerin im Unternehmen, genau diese Erfahrung gemacht. Sie begleitete die Route von Metz nach Cochem und erlebte die Reise so, wie sie auch unsere Gäste erleben: an Bord, auf dem Rad und im gemeinsamen Rhythmus der Tage.
In diesem persönlichen Reisebericht blickt Kristen auf ihre erste Boat Bike Tour zurück – und auf die vielen kleinen Momente, die für sie den Unterschied gemacht haben.

Meine Reise von Metz nach Cochem war meine erste Boat Bike Tour überhaupt. Natürlich hatte ich eine Vorstellung davon, wie der Ablauf aussehen würde: Radfahren am Tag, Entspannung an Bord am Abend, doch wie sich diese Kombination tatsächlich anfühlt, lässt sich nur schwer beschreiben, bevor man sie selbst erlebt.
Seit meiner Kindheit fahre ich Fahrrad, aber schon seit einigen Jahren nicht mehr regelmäßig. Umso überraschender war es, wie schnell sich dieses vertraute Gefühl von Freiheit wieder einstellte.
Am Ende hätte ich mit dem Erlebnis nicht zufriedener sein können und es hat sich etwas bestätigt, an das ich immer geglaubt habe: Beim Reisen geht es nicht nur um das Ziel, sondern auch um den Weg dorthin und um jeden einzelnen Schritt. Auf meiner Tour konnte ich mich völlig auf das „Jetzt“ konzentrieren und alle Eindrücke aufsaugen. Ich konnte mich dabei immer auf den Kapitän, die Crew und die Tourleiter verlassen, die jeden und alles besonders fühlen ließen.

Ich erinnere mich an einen sehr eindrücklichen Moment am ersten Tag auf dem Rad. Ich fand mich plötzlich dabei wieder, wie ich leise – aber unverkennbar – in mich hineinlachte. In diesem Moment überkam mich ein überwältigendes Gefühl kindlicher Freude.
Da war ich: auf einem Radweg irgendwo in Frankreich mit einer Gruppe Fremder, die schon bald zu Freunden wurden. Alles fühlte sich neu an, alle waren gespannt und aufgeregt. Es war einer dieser „Kneif mich“-Momente und ich wusste sofort, dass genau das der Grund war, warum ich auf diese Studienreise geschickt wurde. Ich war genau dort, wo ich sein sollte. Und ehrlich gesagt hätte es keinen perfekteren Beginn bei Boat Bike Tours geben können.
Eine der schönsten Zeiten des Tages waren die frühen Morgenstunden, noch vor Sonnenaufgang. In der Stille der Dunkelheit ging ich in den Loungebereich, machte mir einen Espresso und ging an Deck nach draußen, um ein paar Züge der kühlen Morgenluft einzuatmen. Es wurde zu meinem morgendlichen Ritual, mir einen Moment der Dankbarkeit und zum Nachdenken zu nehmen.
Ein weiterer Lieblingsmoment für mich war das Abendessen. Jeden Abend saßen wir an einem langen Tisch, der wunderschön gedeckt war – fast wie daheim bei der eigenen Familie. Der Koch bereitete wunderbare Mahlzeiten zu und die Weinbegleitungen waren köstlich. Aber das Beste waren die Gespräche mit meinen Mitreisenden an Bord: Wir teilten Geschichten nicht nur über unseren Tag, sondern auch über unser Leben zu Hause, unsere Arbeit, unsere Familien, unsere Hobbys und vieles mehr. Es wurde viel gelacht, gefeiert und manchmal sogar gesungen und getanzt! Es war eine unerwartete Bereicherung, durch diese gemeinsame Erfahrung mit einer so vielfältigen Gruppe von Menschen in Kontakt zu kommen, die ich sonst nie getroffen hätte.

Von dem Moment an, in dem ich an Bord der Magnifique I ging und während der gesamten Reise waren die Tage durchgeplant. Aber es ging nicht darum, zum nächsten Halt zu rasen oder Sehenswürdigkeiten von einer Liste abzuhaken. Das geführte Radfahren war gemütlich und ließ bewusst Raum für die außergewöhnlichen Landschaften und Architektur sowie für die kleinen Details: das Läuten der Kirchenglocken in der Ferne, das rauschende Wasser der Mosel, das Rascheln der Bäume im Wind und zeitweise auch für das Geräusch des sanften Regens auf dem Radweg.
Unser „schwimmendes Hotel“ wurde sofort zu einem warmen und freundlichen Treffpunkt. Nicht nur, um sich nach einem Fahrradtag auszuruhen, sondern auch, um Geschichten auszutauschen, zurückzublicken und mit meinen Mitreisenden und der Crew in den Austausch zu kommen. Die Tourleiter waren unglaublich kompetent und haben gerne all unsere Fragen beantwortet – sei es zu den Fahrrädern, den Sehenswürdigkeiten oder der Kultur vor Ort.

Die Schiffsbesatzung sorgte dafür, dass sich alles reibungslos, gemütlich und einladend anfühlte. Es wirkte mühelos, wie sie sich um jedes Detail für uns gekümmert haben. Der in Frankreich ausgebildete Koch bereitete außergewöhnlich leckere Mahlzeiten mit lokalen Bio-Zutaten zu. Und mit echter Gastfreundschaft und Fürsorge sorgte der Kapitän des Schiffes dafür, dass wir uns alle wie zuhause fühlen konnten.
Ich konnte hautnah erleben, wie Boat Bike Tours die Magie des langsamen Reisens mit der perfekten Balance aus aktiver Entdeckung, Komfort und Gemeinschaft verbindet. Ich bin und bleibe für immer ein riesiger Fan!
Ich kann diese Reise nur allen empfehlen, die Natur und Kultur sowie das aktive Reisen und gleichzeitige Entspannung schätzen. Und natürlich ist sie auch für alle geeignet, die Europa und seine Kultur auf eine besonders authentische Weise erkunden möchten.
Haben Sie nach dem Lesen dieses Blogartikels Lust auf Ihr eigenes Abenteuer mit Rad und Schiff? Wir beraten Sie gerne persönlich und auf Deutsch – unverbindlich und mit allen Informationen, die Sie brauchen, um Ihre eigene Boat Bike Tour zu planen.
Schreiben Sie einfach eine E-Mail an [email protected] oder rufen Sie uns an unter +49 2102 42 0655. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!