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Im Oktober 2024 ging für Ennie ein kleiner Traum in Erfüllung: eine Reise durch die zentralgriechische Ägäis – mit dem Schiff, dem Fahrrad und in bester Gesellschaft. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen erkundete sie sonnenverwöhnte Inseln, charmante Hafenstädte und stille Buchten. Eine Woche voller Bewegung, Begegnungen und unvergesslicher Momente. Doch lassen wir sie selbst erzählen…

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Tag 1: Ankommen in Bodrum und sofort mittendrin

Obwohl es Oktober war, fühlte es sich an wie Sommer, als wir am nächsten Morgen zum Hafen von Bodrum liefen. Wir gingen an Bord der Boreas, einer elegant restaurierten türkischen Gulet, und wurden herzlich von unserem Reiseleiter Ali empfangen. Nachdem wir unsere Kabine bezogen hatten, machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch das charmante Bodrum, besuchten einen lokalen Markt und genossen ein entspanntes Mittagessen, bevor wir zum Schiff zurückkehrten.
Am späten Nachmittag waren alle Teilnehmer eingetroffen und unsere kleine, bunte Truppe war komplett. Unser erstes Abendessen fand auf dem Sonnendeck statt, während die Sonne langsam im Meer versank: Ein perfekter Auftakt. Ali begrüßte alle Gäste herzlich, stellte die Crew vor und erklärte den Plan für den kommenden Tag. Eine ideale Gelegenheit, unsere Mitreisenden kennenzulernen. Viele gingen früh schlafen, müde von der Anreise. Nina und ich nutzten jedoch die warme Nacht für einen kleinen Spaziergang am Meer entlang.


Tag 2: Erste Radtour und griechische Weisheiten

Am zweiten Tag der Tour wachte ich früh auf und trat an Deck, gerade rechtzeitig für einen spektakulären Sonnenaufgang. Die Crew war bereits wach, reichte mir eine Tasse Kaffee, während der Hafen langsam erwachte. Das Frühstück wurde an Deck serviert, und als die Motoren anliefen, lag spürbare Vorfreude in der Luft. Unser Abenteuer war begonnen.
Nach einer kurzen Fahrt überquerten wir die Grenze nach Griechenland und machten Halt für die Passkontrolle. Dann lag das endlose Blau der Ägäis vor uns. Einige beobachteten, wie die griechische Flagge gehisst wurde, andere genossen die salzige Brise und das sanfte Schaukeln des Bootes.
Gegen Mittag erreichten wir die Insel Kos und aßen an Deck mit Blick auf den Hafen. Danach begann unsere erste Radtour. Nach einer kurzen Einweisung von Ali radelten wir hinaus aus der Stadt und hinein in die sanfte Landschaft der Ägäis. Unser erster Stopp war das Asklepieion, ein antikes Heilzentrum. Unsere griechische Führerin erzählte nicht nur historische Fakten, sondern teilte Weisheiten, die mich bis heute begleiten.
Zweiter Halt war das charmante Bergdorf Zia, wo wir bei einem Getränk verschnauften, bevor es zurück zum Schiff ging. Am Abend entschieden sich viele, gemeinsam in einem traditionellen griechischen Restaurant zu essen. Mit all den Eindrücken des Tages fielen wir müde, aber glücklich ins Bett.


Tag 3: Ziegen, Ausblicke und ein Sonnenuntergang wie gemalt

Am Morgen weckte uns das Läuten der Glocke zum Frühstück. Danach setzten wir Segel Richtung Kalymnos. Das Meer war heute etwas unruhiger, also machten wir es uns auf den Bänken an Deck gemütlich und genossen die Überfahrt.
Auf Kalymnos stand die längste Radtour der Woche an: 42 Kilometer durch die hügelige Landschaft. Der erste Stopp war eine kleine Smoothie-Bar, perfekt für eine kurze Verschnaufpause. Unterwegs begegneten wir zahlreichen Bergziegen, darunter zwei, die es sich zur allgemeinen Erheiterung auf einem Autodach bequem gemacht hatten.
Unser Weg führte uns zu einem versteckten Hafen zwischen den Bergen. Einige badeten im Meer, andere genossen entspannt ihren Gyros direkt am Wasser. Als wir dachten, die Aussicht könnte kaum noch schöner werden, fuhren wir weiter zu einem Aussichtspunkt hoch über dem Meer, von dem aus wir unseren vorherigen Halt überblickten.
Kurz vor dem Schiff führte uns die Strecke bergab – direkt in einen spektakulären Sonnenuntergang. Zurück an Bord ließen wir den Abend mit einem ausgiebigen Essen und einem Drink im Hafen ausklingen.


Tag 4: Windmühlen, Wunschkapelle und Bad im Meer

Die Sonne in Griechenland hat ein besonderes Licht. An diesem Morgen segelten wir von Kalymnos nach Leros, und der Himmel leuchtete in tiefem Rot und Gold. Das Meer war ruhig, das Frühstück an Deck entspannt.
Unsere heutige Radtour war kürzer, führte uns aber durch malerische Dörfer. Erster Halt: eine Reihe von fünf Windmühlen auf einem Hügel. Ein echtes Postkartenmotiv. Danach besuchten wir eine Burg und später die berühmte Kapelle von Leros, die auf einer kleinen Insel liegt und über einen Steinweg mit dem Festland verbunden ist. Ali erzählte uns, dass Wünsche, die dort ausgesprochen werden, in Erfüllung gehen sollen.
Am Nachmittag segelten wir weiter nach Patmos, mit einem Badestopp inmitten des offenen Meeres. Danach gab es Kaffee und Kuchen an Bord, und wir verbrachten den Rest des Nachmittags mit Lesen, Kartenspielen und Sonnenbaden. Im Hafen von Patmos angekommen, waren wir zu müde für einen Stadtbummel und ließen den Abend gemütlich an Bord ausklingen.


Tag 5: Klöster, Tapas und neue Freundschaften

Nach dem Frühstück brachen wir zum Klosterbesuch auf. Respektvoll bedeckt mit Kleidung, die Schultern und Knie verhüllte, besichtigten wir zuerst ein beeindruckendes Kloster und dann ein zweites, noch spektakuläreres hoch oben auf einem Hügel. Dort erwartete uns ein Museum mit antiken Kunstwerken und ein atemberaubender Blick über die Insel.
Auf dem Rückweg passierten wir erneut Windmühlen, bevor wir zum Schiff zurückkehrten. Am Nachmittag packten wir unsere Badesachen und radelten zu einem versteckten Strand mit einer kleinen Taverne. Dort teilten Nina und ich verschiedene griechische Mezedes und führten angeregte Gespräche mit unseren neu gewonnenen Freunden. Einige fuhren früher zurück, während wir bis zum letzten Sonnenstrahl blieben. Am Abend blieben wir an Bord, spielten Brettspiele und ließen den Tag mit Lachen und Gesprächen ausklingen.


Tag 6: Kursänderung mit goldenem Finale

Eigentlich wollten wir nach Lipsi, doch der starke Wind machte uns einen Strich durch die Rechnung. Nach Rücksprache mit der Gruppe änderten wir den Kurs und steuerten stattdessen Kos an. Unterwegs suchten wir Schutz auf der kleinen Insel Pserimos.
Trotz der Planänderung war das Wetter herrlich. In einer geschützten Bucht gingen wir schwimmen, schnorcheln oder erkundeten nahegelegene Höhlen. Die Crew servierte frisches Obst, Kaffee und Kuchen und wir genossen einen entspannten Nachmittag auf dem Wasser.
Am Abend erlebten wir einen der schönsten Sonnenuntergänge der gesamten Reise: auf der einen Seite ein glühendes Rot-Gold, auf der anderen der aufgehende Vollmond vor rosafarbenem Himmel. Alle kamen an Deck, um dieses Schauspiel zu bewundern.
Zurück in Kos genossen wir ein letztes Abendessen an Bord und zogen danach noch einmal los, um durch die Gassen zu schlendern und bei einem Drink den Tag ausklingen zu lassen.

Tag 7: Abschied mit warmem Wasser und weichem Licht

Der letzte Tag brach an und ein Hauch von Abschied lag in der Luft. Am Morgen fuhren wir mit dem Fahrrad zu einer heißen Quelle auf Kos. Das Wasser war überraschend warm, und kaum schwamm man ins offene Meer hinaus, wurde es merklich kühler – als würde man aus einer warmen Badewanne ins kühle Nass springen.
Nach einem letzten Bad und einem Eis radelten wir zurück. Zum Mittagessen gingen Nina und ich noch einmal in die Stadt und genossen ein letztes Mal Gyros und griechischen Salat, bevor wir zurück nach Bodrum segelten. Nach der Passkontrolle machten wir einen letzten Schwimmstopp im offenen Meer. Ein Abschied, wie er schöner kaum sein konnte.
Am Nachmittag saßen wir mit einigen Mitreisenden an Deck, ließen Erinnerungen Revue passieren und genossen die letzten Stunden. Nach dem Abendessen hielt Ali eine herzliche Abschiedsrede, und die Crew verabschiedete sich von uns. Niemand wollte, dass es endet, und so saßen wir bis spät in die Nacht zusammen, lachten und genossen die gemeinsame Zeit.


Tag 8: Ein letzter Blick zurück

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück verließen nach und nach alle das Schiff. Nina und ich wurden von unserem Transfer zum Flughafen abgeholt, mit einem letzten Blick zurück und einem Kloß im Hals. Diese Reise wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

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