Von Laurens Winkel, CEO Boat Bike Tours

Die Idee kam, wie so viele gute Ideen, aus dem Nichts. Mein Kollege Rudi und ich saßen bei einer Tasse Kaffee zusammen. „Warum bieten wir eigentlich keine Reisen mit Rad und Schiff in Ägypten an?“, fragte er plötzlich.
Einen Moment lang war es still. Dann lachten wir beide laut auf.
Ägypten? Mit dem Fahrrad? Zwischen Pyramiden, Palmen und 40 Grad Sonne?
Das klang nicht nach einer Reise, sondern nach einem Märchen. Oder einem großen Wagnis. Oder beidem.
Aber manche Ideen haben ihren eigenen Willen. Sie bleiben im Kopf, nagen, und wachsen. Solange, bis man sie einfach ausprobieren muss.
Und so fand ich mich wenige Wochen später am Ufer des Nils wieder, mit einem Notizbuch, einer großen Portion Neugier und der Frage: Kann das wirklich funktionieren?
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Zwischen Zuckerrohr und Tempeln
Ich radelte vorbei an Feldern, wo Zuckerrohr im Wind rauschte und Frauen in bunten Tüchern Gemüse ernteten. Eselskarren zogen gemächlich vorbei, und über allem lag dieser warme, würzige Duft, den man nirgendwo sonst findet.
Ich staunte über jahrtausendealte Kulturdenkmäler, spürte die Intensität der Wüste und erlebte den Sonnenaufgang am Nil. Jedes Mal, wenn ich in Ägypten war, spürte ich dasselbe: Dieses faszinierende Land hat eine Energie, die unter der Oberfläche pulsiert. Alt und jung zugleich. Still und überwältigend lebendig.
Planung mit Herz und Verstand
Natürlich war das Projekt kein Selbstläufer. Damit Radfahren in Ägypten nicht nur möglich, sondern auch zu einem angenehmen Erlebnis wird, brauchte es Partner, die das Land wirklich verstehen.
Und wir fanden sie: Baher von Sakkara Travel, ein Mann, der Gastfreundschaft im Blut hat. Und Maged, ein Ägyptologe, der Geschichte so erzählt, als wäre sie gerade eben passiert.
Gemeinsam suchten wir nach den richtigen Wegen: kleine Straßen zwischen Feldern, Wege am Wasser entlang, Routen mit Schatten und unvergesslichen Ausblicken. Wir testeten die Strecken selbst. Manchmal lief es reibungslos, manchmal mussten wir improvisieren. Aber genau das machte den Reiz aus. Und am Ende wussten wir: Ja, unsere Idee funktioniert. Und es ist eine großartige Reise daraus geworden.
Im Gespräch mit Laurens
Nach vielen Erkundungstouren entlang des Nils kennt Laurens jedes Detail dieser besonderen Reise. Hier erzählt er, was sie so einzigartig macht – und warum sie ihm persönlich so am Herzen liegt.
Was sind die größten Highlights der neuen Ägypten-Reise?
Es gibt viele, aber einige brennen sich ins Gedächtnis ein: Die imposanten Säulen des Tempels von Karnak im goldenen Licht der Morgensonne. Die Farben im Grab des Ramses, die nach Jahrtausenden noch immer leuchten wie frisch gemalt. Das rhythmische Schaukeln der typisch ägyptischen Felukken, während der Nil im Abendlicht glitzert. Ägypten ist ein Kaleidoskop von Farben, Geschichten und Landschaften, das einen sofort in seinen Bann zieht.
Und dann natürlich dieser eine Moment, als wir mit dem Rad über das Gizeh-Plateau rollten – und plötzlich standen sie vor uns: die Pyramiden. Ein fast unwirklicher Augenblick.

Was macht Radfahren in Ägypten so besonders?
Die Kontraste. Auf der einen Seite die Stille der Wüste, die Größe der Monumente, eine Geschichte über Jahrtausende. Auf der anderen Seite das alltägliche Leben: Bauern auf den Feldern, Kinder, die winken, Händler in geschäftigen Märkten. Auf dem Rad bewegst du dich im perfekten Tempo, um all das aufzunehmen: Geräusche, Gerüche und überraschenden Begegnungen.

Ist es sicher, in Ägypten zu radeln?
Das war auch meine erste Frage. Meine Antwort: Ja. Wir fahren hauptsächlich auf ruhigen Landstraßen und es ist immer ein Begleitfahrzeug in der Nähe. Unsere lizenzierten Ägyptologen und Reiseleiter sind auf dem Rad mit dabei. Jede Route ist erprobt, E-Bikes machen die Distanzen gut machbar. So kann man einfach genießen. Sicherheit und Komfort laufen mit, unaufdringlich und zuverlässig.
Worin unterscheidet sich diese Tour von einer klassischen Nilkreuzfahrt?
Eine Nilkreuzfahrt ist eine wirklich schöne Art, Ägypten zu sehen. Aber wenn man auf dem Rad unterwegs ist, fühlt man das Land wirklich. Man erreicht die Tempel nicht einfach per Reisebus, sondern aus eigener Kraft. So wächst die Vorfreude mit jeder Pedalumdrehung. Unterwegs ergeben sich Gespräche, ein geteilter Tee, ein Lächeln – und diese Begegnungen werden Teil deiner Geschichte. Nach jeder Etappe geht es zurück auf die H/S NEBU. Auf diesem luxuriös ausgestatteten Schiff warten kühle Drinks, feines Essen und ein gutes Bett. Diese Balance aus Abenteuer und Komfort macht die Reise einzigartig.

Für wen ist diese Reise geeignet?
Für Paare, Freunde und Alleinreisende, die Kultur, Geschichte und besondere Entdeckungen lieben und dabei Komfort schätzen. Das Tempo ist entspannt und E-Bikes öffnen die Reise auch für weniger geübte Radler*innen. Die Gruppe bleibt überschaubar und bietet genügend Raum für Austausch und zugleich Privatsphäre. Es ist kein Extremabenteuer. Eher eine Reise, die Aktivität mit Luxus verbindet: die Freude am Entdecken, mit der beruhigenden Gewissheit, dass alles sorgfältig vorbereitet ist.

Warum bei der Premierenreise dabei sein?
Im Februar 2026 beginnt ein neues Kapitel: Wir lichten den Anker für unsere erste Ägypten-Tour per Rad und Schiff. Ich werde selbst mit an Bord sein, als Reiseleiter, Mitradler und Mitstaunender. Diese erste Reise bedeutet mir viel. Wir haben sie von Grund auf entwickelt, Schritt für Schritt ausprobiert, immer wieder angepasst.
Und jetzt möchte ich sie mit Menschen teilen, die offen sind für Neues, die Lust haben, mit mir gemeinsam zu entdecken, was unterwegs entsteht. Wer auf dieser Premierenreise dabei ist, erlebt nicht nur Ägypten auf eine ganz neue Weise, sondern auch den besonderen Moment, wenn etwas zum ersten Mal Wirklichkeit wird. Solche Gelegenheiten sind selten. Und genau das macht sie so besonders.
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Wir freuen uns auf Ihre Nachricht – und darauf, Sie bald an Bord begrüßen zu dürfen!


